Presse 2017

Tom Ludwig (v.l.), Fergus Holmes und Didi Wetenkamp begeisterten beim Benefizkonzert in der Michaelskirche mit ihrer Performance auf der „Altar-Bühne“ des Gotteshauses. - Fotos: Goldstein

Tom Ludwig (v.l.), Fergus Holmes und Didi Wetenkamp begeisterten beim Benefizkonzert in der Michaelskirche mit ihrer Performance auf der „Altar-Bühne“ des Gotteshauses. - Fotos: Goldstein

15. Benefizkonzert der Stiftung Kirche für Rotenburg mit „Holmes & Watson“ begeistert rund 150 Besucher

Rotenburger Kreizeitung 12.09.2017

Ihre Songs gehen unter die Haut

Rotenburg - Nur wenige Stühle sind beim 15. Benefizkonzert der Stiftung Kirche für Rotenburg am Samstagabend in der Michaelskirche frei geblieben. Das Trio „Holmes & Watson“ hat bereits im vergangnen Jahr an gleicher Stelle die Besucher begeistert und das hat sich in der Stadt schnell herumgesprochen. Dementsprechend war die gute Resonanz. Die Vorsitzende der Stiftung, Heidi Kohlmeyer, sparte nach dem Auftritt nicht an Superlativen: „Die Musik ist allen Zuhörern unter die Haut gegangen. Fergus Holmes, Tom Ludwig und Didi Wetenkamp haben mit der heutigen Performance gegenüber dem Vorjahreskonzert noch einen drauf gesetzt.“

Die Künstler zeigten während ihrer Performance ein Gespür für ihr Publikum. Die Auswahl der Songs war bestens aufeinander abgestimmt. Der Funke zu den Zuhörern sprang bereits beim ersten Stück über. Der Einklang der Stimmen in perfekter Harmonie mit den Instrumenten, ließ sofort „Gänsehautfeeling“ in der Kirche aufkommen.

Das Publikum, zumeist von der 50-Plus-Generation, gefiel die brillant vorgetragene Rock und Pop-Musik mit Klassikern wie zum Beispiel Cover-Versionen von Simon & Garfunkel, Chris de Burgh, Albert Hammond, Bruce Springsteen, Marvin Gaye, The Beatles oder Neil Young.

Die Stücke immer mit viel Liebe zum Detail vorgetragen, mit perfekt aufeinander abgestimmtem Gitarrenspiel und angenehmem Gesang – so haben die Vollblutmusiker alle Zuhörer in ihren Bann gezogen. Lang anhaltender Applaus und eine fast halbstündige Zugabe spiegelten die Begeisterung in der Michaelskirche wider.

Das Trio hatte eine ganze Reihe neuer Songs im Gepäck gehabt. „Erstmals haben wir die Möglichkeit der Rhythmusunterstützung bei einigen Stücken genutzt“, erzählte Ludwig am Rande des Konzertes. „Das macht die Songs lebendiger.“ Damit sei das Package homogener und abwechslungsreicher geworden, sind sie überzeugt.

Jeder von dem Trio hat ein Lied, das er besonders mag. Bei Ludwig ist es „Never let us slip away“ von Andrew Gold, während bei dem Iren Holmes der Song von Chris de Burgh „Don’t pay the ferryman“ absolut die Nummer Eins ist. Wetenkamp liebt den Paul Simon Song „50 ways to leave your lover“. Die Favoriten waren am Abend im Programm mit dabei. Zurzeit arbeiten sie an einer neuen CD, die Ende des Jahres fertig werden soll. Im Frühjahr nächsten Jahres soll sie dann veröffentlicht werden.

„Der Reinerlös des Benefizkonzertes geht, wie in den Jahren zuvor, in den Kapitalstock der Stiftung“, erklärte Kohlmeyer während der Begrüßung der Gäste vor dem Konzert. Die Stiftung Kirche für Rotenburg gibt es seit zwölf Jahren. Zweck sei es, den drei Kirchengemeinden finanziell unter die Arme zu greifen und Projekte zu fördern.

© Rotenburger Kreiszeitung - Goldstein

 

Die Künstler Tjark Folkerts (l.) und Suren Anisonyan wurden von der Vorsitzenden der Stiftung,Heidi Kohlmeyer, begrüßt. - Foto: go

Sebastian Krummbiegel (Dritter v.l.) und seine Mitstreiter haben das Publikum auch nach 26 Jahren noch im Griff. - Foto: Heyne

„Die Prinzen“ überzeugen in der ausverkauften Stadtkirche

Rotenburger Kreizeitung 16.05.2017

Mit „Backstagepass ins Himmelreich“

„Ich wär so gerne Millionär“ – ob „Die Prinzen“, die diesen Hit am Sonntagabend mit mehreren hundertstimmstarken Zuschauern in der Rotenburger Stadtkirche zelebrierten, mit ihren eingängigen Melodien wie „Mann im Mond“ oder „Küssen verboten“ tatsächlich Millionäre geworden sind, ist Spekulation.

Tatsache ist: „Eine Band, die sich seit 26 Jahren hält und für ein seit Wochen ausverkauftes Haus sorgt, hat auch jenseits der Charts nichts von ihrer Faszination eingebüßt!“, so Heidi Kohlmeyer vom Stiftungsvorstand anlässlich des 14. Stiftungskonzerts in elf Jahren. Und auch die Prinzen wunderten sich angesichts der geradezu frenetischen Publikumsresonanz: „Warum sind wir erst nach fünf Jahren wieder nach Rotenburg gekommen?“

Zwischen der Begrüßung und diesem Fazit von Frontmann Sebastian Krummbiegel lagen zwei Stunden geballten Ohrenschmauses: Die Prinzen lieferten ab, wie gewohnt: mit sauber durchkomponierten und in gefälligen Arrangements gesetzten Popsongs, viele davon längst Ohrwürmer, zumeist in sauberer Intonation der Vokalarbeiter, und vor allem gut gelaunt und mit mitreißender Performance. Da wurde ganz Rotenburg zum Backgroundchor; viele Besucher zeigten sich auch jenseits der Radiohits textsicher, etwa beim gesungenen Plädoyer fürs Fahrradfahren oder dem nur scheinbar patriotischen „Das alles ist Deutschland“. 

Satte Arrangements mit E-Gitarre, Bass, Keyboard und Drums wechselten ab mit reduzierten Soli, etwa vom „musikalischen Chef mit liebevoller Strenge“ Wolfgang Lenk an der akustischen Gitarre beim „Backstagepass ins Himmelreich“, einem modernen Bekenntnis zum Glauben. Davon finden sich auf dem jüngsten Werk, einem „Familienalbum“, noch mehr, etwa, als Jens Sembdner sich fragte: „Wo bin ich, wenn ich schlafe?“

Zweifellos: Die Band ist in die Jahre gekommen, wo man sich vermehrt mit essenziellen Fragen wie der nach der Dies- und Jenseitigkeit beschäftigen darf. Und man hält musikalisch Rückschau, und das nicht zu knapp: „Es war nicht alles schlecht“ ist denn ein griffiges Fazit, dem sich die meisten Besucher gern anschließen. Da wirkt „Du musst ein Schwein sein“ inhaltlich fast ein bisschen deplatziert. Gefeiert wird es trotzdem, ebenso wie natürlich „Alles nur geklaut“. Das findet Anton Henning mit zehn Jahren einer der jüngsten Besucher, besonders gut.

Auf die Frage, ob er freiwillig mit Papa Stefan hier ist, der sich für das nächste Programm seiner A-Capella-Gruppe „Take this“ inspirieren lässt und die Show „fast noch besser als vor fünf Jahren“ findet, meint der Junior fast entrüstet: „Natürlich!“ Seinem Vater hat es vor allem die jamaikanische Spaßnummer „Suleiman“ mit Trommelsolo von Tobias Künzel angetan. Der beweist, wie nacheinander so gut wie alle Bandmitglieder, wie vielseitig die Prinzen nicht nur stilistisch, sondern auch in ihrer Wahl der Instrumente aufgestellt sind. Eindrucksvoll belegen sie dies mit dem ersten und dem letzten Stück, in denen die ehemaligen Sänger des Leipziger Thomanerchors quasi zurück zu ihren Wurzeln kehren: Zwei Choräle in der Stadtkirche als Rahmen für das Stiftungskonzert – stimmiger und stimmlich runder kann ein Konzert kaum sein.

© Rotenburger Kreiszeitung - Von Ulla Heyne

 

Die Künstler Tjark Folkerts (l.) und Suren Anisonyan wurden von der Vorsitzenden der Stiftung,Heidi Kohlmeyer, begrüßt. - Foto: go

Die Künstler Tjark Folkerts (l.) und Suren Anisonyan wurden von der Vorsitzenden der Stiftung,Heidi Kohlmeyer, begrüßt. - Foto: go

8. Stiftungsabend im Gemeindezentrum

Rotenburger Kreizeitung 06.11.2016

Virtuose Musik und ein exquisites Büffet

Rotenburg - Die Vorsitzenden der Stiftung Kirche für Rotenburg, Heidi Kohlmeyer, hatte den mehr als 60 Gästen in ihrer Einladung für Freitagabend mehrere Leckerbissen musikalischer und lukullischer Art im Gemeindezentrum der Auferstehungskirche versprochen, und sie hatte keineswegs übertrieben.

Alle Gäste waren am Ende des achten Stiftungsabends mehr als begeistert. Und das nicht nur, weil die köstlichen Speisen auf dem Büfett sich wirklich sehen lassen konnten. Zum Gelingen hat das „Duo Folani“ mit seinem Programm – virtuose Musik und Erich Kästners „Die dreizehn Monate“ – einen großen Anteil gehabt.

Die Mischung aus fetzigen und wehmütigen Klängen des Geigenspiels von Tjark Folkerts und des Cellisten Suren Anisonyan gingen den Zuhörern unter die Haut. Folkerts bewies zudem sein Talent zum Rezitieren. Die Zuhörer klebten förmlich an seinen Lippen, als er aus dem Gedichtzyklus des deutschen Dichters vorlas. Das mal heiter und dann auch mal wieder wehmütig geschriebene Werk Kästners verschmolz in der Symbiose mit der klassischen Musik zu einem beeindruckenden Ganzen. Dazu immer wieder anerkennender Applaus der Gäste.

Zuvor hatte Kohlmeyer in ihrer Begrüßungsrede das herrschende Zinstief angesprochen, das der Stiftung heftig zu schaffen macht, denn der Kapitalstock darf nicht angegriffen werden. Die Ausschüttungen daraus würden immer geringer werden.

Die Idee, Spenden einzuwerben, statt auf Zustiftungen zu setzen, entspreche nicht den Zweck und Satzungen einer Stiftung. „Wir hoffen, einen anderen Weg zu finden“, so die Vorsitzende. Mit den in diesem Jahr ausgeschütteten Zinsen konnte unter anderem die Stelle der Küsterin der Auferstehungsgemeinde im bisherigen Umfang erhalten bleiben.

© Rotenburger Kreiszeitung

 

Tom Ludwig (v.l.), Fergus Holmes und Didi Wetenkamp sind „Holmes & Watson - Foto: Goldstein

Tom Ludwig (v.l.), Fergus Holmes und Didi Wetenkamp sind „Holmes & Watson“. Sie begeisterten die rund 150 Zuhörer des Stiftungskonzertes in der Michaelskirche in Rotenburg.

Trio „Holmes & Watson“

Rotenburger Kreizeitung 26.09.2016

Stiftungskonzert: „Die Musik ging mir unter die Haut“

Rotenburg - Die Vorsitzende der Stiftung „Kirche für Rotenburg“, Heidi Kohlmeyer, sparte nach dem Konzert des Trios „Holmes & Watson“ in der Michaelskirche am Samstagabend nicht an Superlativen: „Was wir hier heute Abend zu hören bekamen, ging nicht nur mir unter die Haut.“

Die Musiker Tom Ludwig, Didi Wetenkamp und Fergus Holmes hatten ein Gespür für den Musikgeschmack der 50-Plus-Generation gezeigt, die zum Konzert in die Kirche gekommen war. Das Trio konnte nicht verhehlen, dass auch ihm jede Sekunde des Konzertes Spaß gemacht hat – sehr positiv war nach jedem Song die Reaktion aus dem Publikum.

Dass die drei Musiker gerne Hits von „Simon & Garfunkel“ singen, hatten die Zuhörer schnell heraus. So würzten die Protagonisten das musikalische Menü unter anderem mit Welthits des Duos, wie „Mrs. Robinson“ oder auch „Sound of Silence“. Gefühlvoll vorgetragen, sprang sofort der Funke zum Publikum über. Es folgten Songs bekannter Sänger dieses Genres mit weiteren Klassikern bekannter Interpreten jener Zeit. So unter anderem von Albert Hammond oder James Taylor – und da war Gänsehaut pur bei den Zuhörern programmiert.

Das Trio hatte auch Country- und Western-Songs im Gepäck. „In dieser Kirche haben wir nicht nur wegen der Akustik gerne gespielt. Es ist auch für uns etwas ganz Besonderes, und es macht uns auch stolz, beim Stiftungskonzert auftreten zu können“, so die Musiker nach den Zugaben.

© Rotenburger Kreiszeitung

 

Heidi Kohlmeyer wirbt für die Veranstaltung. - Foto: Goldstein

Heidi Kohlmeyer wirbt für die Veranstaltung. - Foto: Goldstein

Heidi Kohlmeyer verspricht Gänsehaut pur beim Konzert der Stiftung Kirche

Rotenburger Kreizeitung 16.07.2016

Rock- und Pop-Klassiker mit „Holmes & Watson“

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Bei der 13. Auflage der Konzertreihe der Stiftung Kirche für Rotenburg verspricht deren Vorsitzende Heidi Kohlmeyer schon jetzt Gänsehaut pur. Mit der Verpflichtung des Trios „Holmes & Watson“ erfülle der Vorstand gerne die Wünsche der vielen Fans aus Rock- und Pop-Klassiker-Szene. So sollen am Samstag, 24. September, ab 19 Uhr in der Michaelskirche an der Bischofstraße unter anderem Welthits von Bruce Springsteen, Marvin Gaye, den Beatles und Neil Young die Besucher begeistern.

„Ich habe das Konzert des Trios im vergangenen Jahr im Wachtelhof besucht und war total begeistert“, erklärt die Vorsitzende. Für 2016 sei vom Vorstand beschlossen worden, ein „kleineres Konzert“ zu veranstalten. Da habe die populäre Band „Holmes & Watson“ perfekt ins Konzept gepasst. Schnell sei der Vertrag mit den Künstlern unter Dach und Fach gewesen. Die ihrer Ansicht nach exzellenten Coverversionen von „Simon & Garfunkel“ hätten sich nicht nur in Rotenburg herumgesprochen. Hits, die Phil Collins berühmt gemacht haben, seien ebenfalls im Repertoire der Musiker. „Genau das Genre, das wir für dieses Konzert haben wollen“, so Kohlmeyer erfreut darüber, dass es geklappt hat, das Trio in die Kreisstadt zu holen.

Die Vollblutmusiker seien Könner ihres Fachs. Fergus Holmes aus Irland sei ein begnadeter Gitarrist und Songwriter. Bereits in den 60er-Jahren feierte er große Erfolge in den Konzertsälen und setzte seine musikalische Karriere in den 80er-Jahren als Mitglied von „Head over Heals“ fort. Der Zweite im Bunde ist Tom Watson. Als Frontmann der wohl originalgetreuesten Tribute-Band „True Collins“ hat er sich einen Namen gemacht. Der in Norddeutschland gefragte Musiker Didi Wetenkamp gibt der ganzen Performance an der Bass-Gitarre schließlich den richtigen Drive.

„Der Kartenvorverkauf für das Stiftungskonzert startet ab sofort“, so Kohlmeyer. Ein Ticket kostet 15 Euro bei freier Platzwahl: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Bereits ab 18 Uhr ist die Kirche geöffnet. Im Gemeindehaus bieten die Veranstalter die Möglichkeit, Getränke zu kaufen. „Der gesamte Reinerlös geht dann in den Kapitalstock der Stiftung“, betont Kohlmeyer. Für kommendes Jahr hat sie mit den „Prinzen“ einen dicken Fisch an der Angel. „Sie werden am 14. Mai in Rotenburg auftreten. Die mündlichen Verträge sind bereits gemacht“, sagt Kohlmeyer und hält ein „musikalisches Leckerli“ bereit.

Die Stiftung Kirche für Rotenburg gibt es seit elf Jahren mit Heidi Kohlmeyer an der Spitze. Um die gesteckten Ziele, den drei Kirchengemeinden mit finanziellen Mitteln unter die Arme zu greifen, zu erreichen, wird Geld benötigt. Durch Spenden und eigene Veranstaltungen kam im Laufe der Jahre einiges Geld auf das Konto der Stiftung. So fördert sie Projekte vor Ort, die nicht allein aus Kirchensteuern finanziert werden. Dazu gehörte unter anderem eine Lautsprecheranlage für die Stadtkirche und ein Klavier für die Auferstehungskirche im vergangenen Jahr.

© Rotenburger Kreiszeitung

 

Vor der Stadtkirche haben die Besucher das Wetter und kalte Getränke genießen können.

Vor der Stadtkirche haben die Besucher das Wetter und kalte Getränke genießen können.
Foto: © Rotenburger Kreiszeitung

Jubiläums-Matinee der Stiftung „Kirche für Rotenburg“ / Bekannte Werke

Rotenburger Kreizeitung 07.06.2016

Fröhliches Geschenk

Rotenburg - Von Heidi Stahl. Ganz eigene Akzente setzte Kantor Karl-Heinz Voßmeier am Sonntag in und um die Stadtkirche bei der Jubiläums-Matinee der Stiftung „Kirche für Rotenburg“ zu deren zehnjährigen Bestehen.

Mit dem Chor der Stadtkantorei, dem Barockorchester L’Arco aus Hannover und den Solisten Dorothea Voßmeier (Sopran), Nicole Pieper (Alt), Manuel König (Tenor) und Dàvid Csizmár (Bass), führte Voßmeier in einem Potpourri durch die Glanzlichter der Kirchenmusik mit Werken von Mozart, Händel und Bach.

Ungewöhnlich war es in einem Kirchenkonzert kein ganzes Werk, sondern Teilstücke aus besonders bekannten Werken der großen Meister zu hören. Nach den einführenden Worten von Superintendentin Susanne Briese, die sich besonders der Entstehungsgeschichte des „Messias“ von Georg Friedrich Händel nach den Aufzeichnungen aus Stefan Zweigs „Sternstunden der Menschheit“ widmete, begannen die „Sternstunden der Musik“ unter der Leitung von Kantor Voßmeier in der Stadtkirche.

Der ließ es sich nicht nehmen, sich bei dem Auftakt des Konzertes mit dem Concerto grosso B-Dur (op. 3.2) von Händel selbst inmitten des Barockorchesters an die Orgel zu setzen und mit dem lebhaften Vivace des ersten Satzes gleich zu Beginn frühlingshafte Klänge in die Ohren der Zuhörer zu zaubern, mit denen er Händel den strengen kirchlichen Rahmen aufbrechen ließ.

Mit dem „Laudamus te“ aus Mozarts c-mol Messe (KV 227), zeigte Dorothea Voßmeier (Sopran), dass Mozart es nicht lassen konnte, auch in seine Kirchenmusik seine typischen Koloraturen einzufügen. Weich und harmonisch fügte sich dann der Chor mit dem „Ave verum Corpus“ (KV 618) zu ihrer immer reifer und klangvoller werdenden Sopranstimme. Die Auszüge aus Händels „Messias“, die von Solisten und Chor in der originalen englischen Fassung vorgetragen wurden, beendeten mit dem jubelnden „Halleluja“, das wohl auch den nicht Kirchenmusik-Kennern bekannt ist, den ersten Teil dieser Matinee.

Danach konnten sich die Gäste bei Wein und Leckereien auf der sonnenbeschienenen Wiese hinter der Kirche stärken. Schnell waren alle schattigen Plätze auf den aufgestellten Bänken besetzt. Kantor, Sänger, Musiker und Chormitglieder mischten sich mit den vielen Gästen und es entwickelten sich lebhafte Gespräche bis ein Posaunensignal die Zuhörer zum zweiten Teil der Matinee in die kühle Kirche rief.

Der war ganz Johann Sebastian Bach gewidmet. Die Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“, deren Melodie wohl vielen aus einem Bremer Fernsehmagazin bekannt sein dürfte, eröffnete den zweiten Teil, der sich in der Folge Bachs h-Moll Messe in Ausschnitten widmete, deren bekannteste Teile Voßmeier mit Orchester, Chor und Solisten zur Aufführung brachte. Kein Wunder, dass der Kantor diese Matinee „Hits der Kirchenmusik“ genannt hatte und dass es nach jedem Stück Applaus in der Kirche gab, was Voßmeier bei seinen Kirchenkonzerten sonst nicht möchte. Dieses Konzert war trotz aller ernster sakraler Musik ein ein fröhliches Geburtstagsgeschenk an die Stiftung, das die Zuhörer begeisterte.

© Rotenburger Kreiszeitung

 

Presse 2015

Stiftung Kirche für Rotenburg feiert 2016 zehnjähriges Bestehen

Karl-Heinz Voßmeier (v.l.), Heidi Kohlmeyer und Burkhard Stahl hoffen auf eine voll besetzte Kirche.
Foto: Stockinger, © Rotenburger Kreiszeitung

„Stiftung Kirche für Rotenburg feiert 2016 zehnjähriges Bestehen/Kartenvorverkauf beginnt“

Rotenburger Kreizeitung 01.12.2015

Alle Klassiker in einer Matinee

Rotenburg - Jedes Jahr veranstaltet die Stiftung Kirche für Rotenburg ein Konzert. Meist mit bekannten Pop-Künstlerin, fast immer vor ausverkaufter Kulisse. Im kommenden Jahr soll es noch ein bisschen größer werden. Denn die Stiftung blickt 2016 auf ihr mittlerweile zehnjähriges Bestehen zurück.

„Wir haben lange überlegt, was wir machen könnten“, erzählen Heidi Kohlmeyer und Burkhard Stahl von der Stiftung, die im März 2006 gegründet wurde. Etwas „ganz Besonderes und Außergewöhnliches“ sollte es sein. Gesagt, getan: Für Sonntag, 5. Juni 2016, lädt die Stiftung zu einer Konzertmatinee ein, die um 11.30 Uhr in der Rotenburger Stadtkirche beginnt. Bis in den Nachmittag hinein soll die Matinee dauern, zwischendurch ist eine Essenspause geplant.

„Wir hoffen natürlich, dass es möglichst voll wird“, erzählt Kohlmeyer. Das sei schließlich Sinn und Zweck der Stiftung, so deren Vorsitzende. Der Erlös kommt Projekten der drei Gemeinden Stadtkirche, Michael und Auferstehungskirche zugute.

Die Stadtkantorei hat bereits in diesen Tagen mit den Proben für die Fest-Matinée begonnen. Denn anders als in den Jahren zuvor, werden dieses Mal keine bekannten Künstler von außerhalb eingeladen. „Wir Rotenburger machen selbst Musik für die Stiftung“, kündigt Kantor Voßmeier an. „Hits der Kirchenmusik“, so der Titel der Konzertveranstaltung. Zu hören gebe es die Klassiker der Kirchenmusik: das „Halleluja“ aus Händels Messias ebenso wie das „Gloria“ aus der Messe in h-Moll von Bach sowie Instrumental-Stücke bekannter Komponisten. Mit „L‘Arco“ aus Hannover habe man zudem ein Barockorchester als Gast gewonnen, das „mit Pauken und Trompeten“ einige der Stücke zu Gehör bringen werde.

Karten für die Konzertmatinee sind ab kommenden Freitag in der Buchhandlung Müller in Rotenburg erhältlich. Sie kosten zwischen 15 und 35 Euro. Das Mittagessen ist nicht im Preis inbegriffen.

© est / Rotenburger Kreiszeitung

 

Stiftungsabend in der Auferstehungskirche

Referent Henning Kiene (v.l.) mit den Künstlern Lennard und Tobias Bertzbach
Foto: Goldstein, © Rotenburger Kreiszeitung

„Donna Clara hat alle toll gemacht“

Rotenburger Kreizeitung 09.11.2015

70 Gäste beim Stiftungsabend in der Auferstehungskirche

Rotenburg - Das hat es in der Rotenburger Auferstehungskirche noch nicht gegeben: Da, wo sonntags während des Gottesdienstes geistliche Lieder gesungen werden, stimmten am Freitagabend rund 70 bestgelaunte Menschen beim Lied „Oh Donna Clara, ich hab Dich tanzen gesehen. Und Deine Schönheit hat mich toll gemacht“ voll mit ein. Die Protagonisten des Unterhaltungsprogramms, Lennard (Piano) und Tobias Bertzbach (Gesang), begeisterten während des Stiftungsabends mit Liedern der 1920er- bis 40er-Jahre.

Sie alle waren Gäste der siebten Auflage, organisiert von der Stiftung „Kirche für Rotenburg“. Die Gastgeber boten Information, Unterhaltung und ein exquisites Büfett.

Die Vorsitzende Heide Kohlmeyer hatte zunächst eine positive Bilanz der Arbeit der Stiftung gezogen. „Durch viele Aktionen haben wir insgesamt 40000 Euro plus Zuschuss von der Landeskirche eingenommen“, erklärte sie. Rund 3000 Euro (Zinsen auf den Kapitalstock) seien in Laufe des Jahres für kirchliche Projekte verwendet worden.

Dem langjährigen Stiftungsrat-Mitglied Uwe Heitmann überreichte Kohlmeyer zudem einen Präsentkorb. Er wechselt in den Beirat. Seinen Platz wird künftig Melanie Ludwig einnehmen. Noch vor der Eröffnung des Büfetts informierte Pastor Henning Kiene von der Evangelischen Kirche Deutschland über das Lutherjahr 2017. „500 Jahre nach der Reformation wollen wir das Jahr für die Neubesinnung nutzen“, erklärte er und stellte Projekte vor, bei der die Kirche gemeinsam mit den Gläubigen neue Wege gehen will: „Wir wollen Gott neu erfahren“, so Henning.

© Rotenburger Kreiszeitung

 

Presse 2014

finner rockt Michaelskirche solo und mit Everlaunch

Das Publikum dankte Todde Finner und seinen Musikerkollegen mit kräftigem Applaus für einen abwechslungsreichen Konzertabend
Foto: Ujen, © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG

„wir kommen wieder“

Rotenburger Rundschau 12.12.2014

finner rockt Michaelskirche solo und mit Everlaunch

Rotenburg. Mehr als 350 Gäste füllten die ausverkaufte Michaelskirche am Nikolausabend, denn kein geringerer als Solokünstler und Everlaunch-Sänger Thorsten (Todde) finner war zu Gast in der Kreisstadt. Zum Abschluss seiner großen Deutschland-Tournee gab er sein Debüt im Rotenburger Gotteshaus in der Konzertreihe „Stiftung Kirche für Rotenburg“.

Mit seinem neuen Album „The Seaside Stories“ führte finner sein Publikum durch einen Abend voller emotionaler Impressionen. Der Singer-Songwriter variiert gekonnt zwischen gefühlsbetonten und lebensbejahenden Musikstücken. finner überrascht seine Gäste immer wieder mit unterhaltsamen, aber auch melancholischen Anekdoten zu den Entstehungsgeschichten seiner Lieder. So ließ er das Publikum wissen, dass Songs, wie „Lost in the Sea“ entstanden sind, weil ihn die dänische Insel Fanö während seines Urlaubsaufenthalts dazu inspirierte.

Zusammen mit seiner sechsköpfigen Band mit Uli Wortmann (Drums), Arne von Brill (Bass), Jochen Kaiser (Orgel), Sebastian Schecker (Keyboard, Gesang) und Patrick Hoke (E-Gitarre) schufen die Musiker einen ganz besonderen Sound, der das Kirchenschiff klangvoll ausfüllte.

Ein weiteres Highlight für die große Fangemeinde war die, wenn auch nur auf zwei Titel begrenzte, Reunion der Alternative-Rock-Band Everlaunch. Unter tosendem Beifall wurden die Musiker Sönke Jäger und Andreas Ott vom Rotenburger Künstler begrüßt. Nach einem kurzen, aber äußerst intensiven Intermezzo kündigte Leadsänger finner an: „Keine Angst, wir kommen wieder! Zwar nicht heute oder morgen, aber in ein paar Jahren bestimmt.“

Anschließend spielte finner noch weitere Songs aus seinem neuen Solo-Album. Er wurde natürlich von seinen Fans nicht eher von der Bühne entlassen, bevor er ihnen nicht noch einige Zugabenwünsche erfüllte.

Doch nicht nur musikalisch wurde etwas geboten, denn finner hatte auch noch seinen Freund, den Poetry-Slammer Dennis Schmidt, eingeladen. Der Rotenburger Wortakrobat eröffnete die Veranstaltung mit seinen lyrischen Texten und wusste mit Humor und Charme zu überzeugen. Gesellschaftskritische Blickwinkel über aktuelle Ernährungstrends, ein Weckruf für mehr Optimismus sowie seine Brockeler Kindheitserinnerungen wurden thematisiert. Im Vortrag „Du Kleinstadt“ setzte sich der Dichter mit seiner neuen Heimatstadt Rotenburg auseinander und schilderte seine Eindrücke, teils skeptisch, aber auch mit stetig wachsender Verbundenheit zur Wümmestadt.

Abwechslungsreiche und stimmige Unterhaltung auf hohem Niveau die zum Lachen, Mitsingen und Nachdenken anregte – das ist das Fazit eines äußerst gelungenen Konzertabends in der Rotenburger Michaelskirche.

Joris Ujen, © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG

 

Plewka? War nicht schwer!

2011 gastierte Jan Plewka mit seiner Band Selig beim Hurricane in Scheeßel, 2015 kommt er nach Rotenburg.
© Mediengruppe Kreiszeitung

Plewka? War nicht schwer!

Rotenburger Kreiszeitung 09.12.2014

Selig-Sänger spielt am 28. Juni das elfte Stiftungskonzert in der Stadtkirche

Rotenburg - Von Guido Menker. Nach dem Konzert ist vor dem Konzert: Getreu diesem Motto dürfen sich die Rotenburger Musikfreunde schon jetzt auf das nächste musikalische Großereignis in der Stadtkirche freuen. Denn unmittelbar nach dem Ende des Finner-Auftritts am Samstag in der Michaelskirche verteilten die Organisatoren Handzettel an das Publikum – mit dem Hinweis auf den 28. Juni des kommenden Jahres: Dann steht dort der Selig-Sänger Jan Plewka auf der Bühne.

„Sound of Silence“ – unter diesem Motto wird Plewka im nächsten Sommer Songs von Simon & Garfunkel in der Stadtkirche präsentieren. Ein volles Haus ist zu erwarten. Rund 450 Plätze werden für die Zuschauer zur Verfügung stehen.

Ausverkaufte Stiftungskonzerte sind für die Veranstalter sehr wichtig, denn mit dem Erlös stocken sie das Kapital der Stiftung Kirche für Rotenburg auf. Das Geld werde gewinnbringend und sehr sicher angelegt. Nur die Erträge kommen für den Stiftungszweck zum Einsatz. Mit dem Geld soll die Gemeindearbeit dauerhaft und regelmäßig bezuschusst werden. Problem zurzeit: Die Zinsen befinden sich auf einem niedrigen Niveau. „Das ist wirklich ein Problem“, sagt Dorothee Clüver, die sich um die Organisation der Stiftungskonzerte kümmert. Ihr Fazit: „Also brauchen wir gerade deshalb noch mehr Geld.“ Bislang hätten die Stiftungskozerte im Durchschnitt immer etwas mehr als 2000 Euro eingespielt. Der Erlös vom Finner-Konzert ist allerdings noch nicht bekannt. Clüver: „Wir haben noch keinen Kassensturz gemacht.“ Aber auch dieser Abend war ein Gewinn – finanziell und musikalisch: „Es ist wirklich sehr gut gelaufen, das Konzert hatte eine ganz besondere Wirkung. Die Michaelskirche war genau die richtige Größe dafür“, so Clüver, die sich vorstellen kann, in eben dieser Kirche auch künftig musikalische Abende dieser Art zu veranstalten.

Mit Jan Plewka geht die Stiftung jedoch wieder in die Stadtkirche zurück. Den Kopf der Band Selig zu engagieren, sei dabei gar nicht schwer gewesen. Nach der Kontaktaufnahme und einem Treffen mit dem Management sei alles recht schnell über die Bühne gegangen, erinnert sich Clüver an die Verhandlungen. „Wir sind uns sehr schnell einig geworden.“ Das Konzert mit ihm noch im Juni zu platzieren, hat einen guten Grund: Zwei Tage später läuft nämlich die Bonifizierungsaktion der Landeskirche aus, wonach jeder eingenommene Euro mit weiteren 33 Cent bezuschusst wird. Und damit die Plewka-Fans schon schnell ihre Tickets sichern und auch noch welche zu Weihnachten verschenken können, startet bereits am Samstag der Vorverkauf in der Buchhandlung Müller an der Goethestraße in Rotenburg. Die günstigsten Karten kosten 20 Euro.

Der 1970 in Ahrensburg geborene Jan Plewka ist Schauspieler und Sänger und hat neben seiner Arbeit mit Selig zahlreiche Solo-Projekte gestartet. Zu seinem „Sound of Silence“-Programm gehören unter anderem Klassiker wie „Bridge over troubled water“, „The Boxer“ oder auch „Mrs. Robinson“.

© Menker

 

Vorsitzende Heidi Kohlmeyer

Vorsitzende Heidi Kohlmeyer
© Mediengruppe Kreiszeitung

„Daub macht sich aus dem Staub“

Rotenburger Kreiszeitung 10.11.2014

Bittere Satire von Norbert Hammermeister beim Stiftungsabend der Kirche für Rotenburg

Rotenburg - „Die Gemeinschaft der Heiligen geht stiften“ und „Daub macht sich aus dem Staub“. Diese Äußerungen ließen aufhorchen und machten neugierig. Die 55 Besucher des sechsten Stiftungsabends der Kirche für Rotenburg, sollten schnell eine Antwort erhalten: Es handelte sich um Passagen aus der neuesten kabarettistische Darbietung von Norbert Hammermeister, dem Kirchenfreund, der als Stargast des Abends in der Auferstehungskirche für satirische Unterhaltung sorgte.

Zwischen den beiden Auftritten hatten die Veranstalter mit Heidi Kohlmeyer an der Spitze für die Gäste ein reichhaltiges Büfett organisiert.

Mit einer Gitarre zur Begleitung seiner Wortwitze sowie verbalen Seitenhiebe ausgerüstet, ließ Hammermeister so manche „Giftspritze“ in jegliche politische Richtung los. Mit seinen Äußerungen war er zeitnah und zudem baute der Kabarettist Lokales aus Rotenburg und umzu mit ein. „Draußen fällt das Laub, und Herr Daub, macht sich aus dem Staub“, frotzelte er und kündigte im Reim die Nachfolgerin an: „An die Wümme-Wiese kommt ‘ne frische Bri(e)se“.

In der Pause konnten die Gäste Erbsen zählen, die sich in einem Glas befanden. Dabei gab es auch einen Gewinn: Dem besten Schätzer winkte eine Traumreise – in Form einer Schlaftablette.

go

 

Nur noch 90 Eintrittskarten

Die zweite Vorsitzende der Stiftung Kirche für Rotenburg, Dorothee Clüver, rührt noch einmal die Werbetrrommel für die restlichen Eintrittskarten.
Foto: Goldstein

Nur noch 90 Eintrittskarten

Rotenburger Kreiszeitung 24.06.2014

Vorverkauf für Gwildis-Konzert zugunsten der Stiftung Kirche für Rotenburg läuft auf Hochtouren

ROTENBURG · Mit der Verpflichtung von Stefan Gwildis für das Konzert im September in Rotenburg zugunsten der Stiftung Kirche für Rotenburg, ist dem Veranstalter ein Clou gelungen. Der bekannte Sänger bekommt bei seinem Auftritt in der Stadtkirche musikalische Begleitung von seinem bewährten Trio.

Die zweite Vorsitzende der Stiftung, Dorothee Clüver, freut sich, dass der Kartenvorverkauf für das Konzert „Live mit Trio" am Sonntag, 28. September, um 20 Uhr sehr gut angelaufen ist. „Es sind nur noch 90 Karten für die Plätze im mittleren Kirchenschiff, der Orgel- und Seitenempore zu haben. Auf die reinen ,Hörplätze' im hinteren Bereich der Seitenempore haben wir ganz verzichtet", erklärte Clüver. Es gibt eine preisliche Staffelung für die noch freien Plätze. Es können bestimmte Reihen gesichert werden.

Die Konzertbesucher schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – auf der einen Seite bieten ihnen die Veranstalter ein hochkarätiges Konzert und auf der anderen Seite dient der Erlös zur finanziellen Unterstützung der Kirchengemeinden.

Weil die Veranstaltung in den Benefizzeitraum der Landeskirche Hannover fällt, erhält die Rotenburger Stiftung für jeden gespendeten Euro zudem 33 Cent obendrauf. „Mit dieser Aktion sollen die kirchlichen Stiftungen vor Ort gefördert werden", weiß die Vorsitzende. Eine zusätzliche Einnahme, die nicht zu unterschätzen sei.

Der gebürtige Hamburger, Stefan Gwildis, füllt mit seinen deutschsprachigen Soul-Interpretationen die Clubs und Konzerthallen in ganz Deutschland. Er bietet dem Publikum feinsten Soul mit Herz, Hirn und Humor. Der Soulsänger ist ein vielseitiger Musiker und Bühnenkünstler, der seine Individualität nie aufgibt. Mit der NDR-Bigband feierte er einen erfolgreichen Ausflug in den Jazz. In der Kreisstadt tritt er mit seinem Trio auf. Tobias Neumann (Piano), Achim Rafain (Bass) und Martin Langer (Drums) sind bekannte Weggefährten des Soul-Sängers. Die Besucher können sich auf ein stimmungsvolles Konzert freuen. Karten für alle Platzkategorien sind in der Buchhandlung Müller an der Goethestraße in Rotenburg erhältlich. Weitere Infos gibt es im Internet. • go

 

Stiftung spendiert Klavier für die Auferstehungskirche

Foto: go

Stiftung spendiert Klavier für die Auferstehungskirche

Rotenburger Kreiszeitung 19.03.2014

Dank einer finanziellen Spritze aus der Zinsausschüttung 2013 der Stiftung Kirche für Rotenburg, bleibt der Auferstehungsgemeinde ein Klavier erhalten. Dieses gehörte nämlich Pastor Werner Hagedorn, der vor kurzem in Ruhestand gegangen ist. Er hatte der Gemeinde das Instrument bisher kostenlos zur Verfügung gestellt und nun an die Stiftung verkauft. Heidi Kohlmeyer (r.) übergab am Sonntag während des Gottesdienstes das Piano an Hagedorn-Nachfolger Pastor Florian Schwarz.(2.v.r.). Mit dabei der Pianist Mohammed Bessim Saleh (v.l.), Uwe Heitmann, Helmut Unger und Melanie Ludwig.

 

Presse 2013


Himmlische Schweine

Stiftungsvorsitzende Heidi Kohlmeyer stellte die Stelen- und Sparschweinaktionen vor. Günther Bassen brachte die ersten Platten an.
Foto: Woyke

Himmlische Schweine

Rotenburger Rundschau 20.10.2013

Rotenburg. Himmlische Schweine? Ja, die gibt’s wirklich – und zwar bei der Stiftung Kirche für Rotenburg. Die Aktion soll dazu beitragen, das Stiftungskapital weiter zu erhöhen. Und für eine Spende ist genau jetzt ein äußerst passender Zeitpunkt, denn für jeden gestifteten Euro gibt die Landeskirche aktuell 33 Cent dazu.

Hintergrund ist die Bonifizierungsaktion der Landeskirche, die seit Juli 2013 läuft und noch bis Juni 2015 andauert. In eben jenem Zeitraum gibt die Landeskirche zu jeder Zuwendung 33 Prozent, die die Stiftung erhält, oben drauf. Damit will sie die kirchlichen Stiftungen vor Ort fördern. Ansporn also, sich doppelt ins Zeug zu legen und das Kapital in dieser Zeit zu erhöhen. Denn dass das ansteigt, ist wichtig – schließlich wird nur der Zinsertrag verwendet, um Gutes zu tun.

Wunsch ist, die Gemeindearbeit für viele Generationen zu sichern. Das angesammelte Stiftungskapital (mittlerweile etwa 140.000 Euro) darf niemals direkt ausgegeben werden. Darüber wacht die Stiftungsaufsicht. Das Geld wird gewinnbringend und solide angelegt. Nur die Erträge werden für den Stiftungszweck verwendet. So ist sichergestellt, dass die Gemeindearbeit vor Ort dauerhaft und regelmäßig bezuschusst werden kann.

Um nun zum Spenden zu motivieren, gibt es im Bonifizierungszeitraum diverse Aktionen. Aktuell sind die Stadt-, die Michaels- und die Auferstehungskirche quasi "Schweineställe". Denn dort sind himmlische Sparschweine aufgestellt, wie Vorsitzende Heidi Kohlmeyer gegenüber der Rundschau erläutert. Die in auffälligem Rot gehaltenen Exemplare stehen bereit, um von jedem Interessierten abgeholt zu werden. Aber natürlich müssen die Schweine auch wieder zurück – möglichst gut gefüttert. Und es gibt viele Möglichkeiten, bei denen sie gefüllt werden können – beispielsweise bei einer Geburtstagsfeier sowie anderen festlichen Anlässen, bei denen die Gäste vielleicht statt der Geschenke lieber Münzen oder Scheine ins Schwein stecken. Oder aber in Geschäften, bei denen es auf dem Tresen platziert wird und in das Kunden dann etwas einwerfen können. Der Phantasie sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt. Die Resonanz ist gut, denn: "Viele Schweine wurden schon abgeholt."

Wer ein gefülltes Exemplar zurückbringt, sollte das dann aber natürlich nicht einfach wieder in die Kirche stellen, sondern beispielsweise beim Kirchenvorstand oder Pastor abgeben. Der Überbringer bekommt eine Zuwendungsbestätigung. Und das geleerte Schwein geht dann wieder neu auf Reisen.

Und noch eine Aktion läuft. Vor der Stadt-, Michaels- und Auferstehungskirche sind inzwischen Holzstelen installiert worden, ansehnlich gestaltet mit den Logofarben der Stiftung. Auf diesen Stelen bekommt derjenige einen Platz, der mindestens 500 Euro als Spende an die Stiftung überweist. Dann wird eine dezente Platte mit dem Namen des Spenders angefertigt und angeschraubt – wenn es gewünscht ist. Auch eine andere Eintragung ist möglich. Und so war nun Günther Bassen, der die Stiftung gern unterstützt, mit Werkzeug ausgerüstet gerade an der Stadtkirche, um erste Platten anzubringen. Klar, dass die Stiftungsverantwortlichen und alle weiteren Engagierten hoffen, dass sich viele weitere 500-Euro-Spender finden.

Im Laufe des zweijährigen Bonifizierungszeitraums sollen weitere Aktionen folgen – beispielsweise zum Valentinstag am 14. Februar. Am Freitag, 1. November, gibt es zudem den mittlerweile fünften Stiftungsabend mit Buffet und einem Auftritt von Kabarettist Matthias Schlicht. Wer kostenpflichtig teilnehmen möchte, bekommt die Infos zu den Zahlungsmodalitäten direkt bei der Stiftung (Heidi Kohlmeyer, Telefon 04261/944410). Der Reinerlös kommt ebenfalls der Kapitalaufstockung zugute.

 

 

Absage des "33-Cent-Konzertes"

Der Stiftungsrat der Stiftung "Kirche für Rotenburg" muss leider mit großem Bedauern das 8. Stiftungskonzert am kommenden Sonntag, den 1.9.13, absagen.

Einer der Hauptakteure und Koordinator des Konzertes, Kantor Karl-Heinz Voßmeier, ist erkrankt.

Ein Nachholtermin konnte nicht festgelegt werden.

Das Eintrittsgeld der im Vorverkauf verkauften Karten wird in der Buchhandlung Müller zurück erstattet.

 

Und ein Drittel obendrauf

Dorothee Clüver rührt die Werbetrommel fürs nächste Stiftungskonzert, das am Sonntag, 1. September, in der Stadtkirche über die Bühne geht. Diesmal steht die 33 im Titel, die in Zusammenhang mit einer Förderaktion steht.
Foto: Woyke

Und ein Drittel obendrauf

Rotenburger Rundschau 04.08.2013

Stiftungskonzert am Sonntag, 1. September, in Rotenburg - Von Wibke Woyke

Rotenburg. Sich musikalisch unterhalten lassen und dabei noch etwas Gutes für die Gemeindearbeit vor Ort tun: Das ist ganz einfach - nämlich beim Stiftungskonzert. Jenes hat sich im Laufe der Jahre zu einer festen einrichtung im Terminkalender entwickelt und daher lädt die Stiftung Kirche für Rotenburg nun bereits zum achten Mal ein – diesmal unter dem besonderen Motto 33-Cent-Konzert.

Was es damit auf sich hat und auf welche musikalischen Gäste sich die Besucher freuen können, erklärt die stellvertretende Stiftungsvorsitzende Dorothee Clüver im Gespräch mit der Rundschau. Warum also 33 Cent? Der gewählte Titel hat mit Zuwendungen der Landeskirche zu tun. Gerade jetzt ist der Moment zu spenden besonders günstig, denn jede Zuwendung wird aus Hannover um ein drittel aufgestockt – also um 33 Cent pro Euro. Damit will die Institution die kirchlichen Stiftungen vor Ort fördern. Und vor diesem Hintergrund spiegelt sich diese Zahl auch im Konzertnamen wider.

 

Jetzt auch mit eigenem Logo

Seit sechs Jahren an der Spitze der Stiftung "Kirche für Rotenburg": Heidi Kohlmeyer.
© Foto: bn

Stiftung "Kirche für Rotenburg" hat jede Menge Ziele im Auge

Rotenburger Kreiszeitung 30.07.2013

Jetzt auch mit eigenem Logo

Rotenburg - Seit sechs Jahren gibt es die Stiftung "Kirche für Rotenburg" mit Heidi Kohlmeyer an der Spitze. Zusätzliches Geld wird benötigt, um anspruchsvolle Ziele zu erreichen. Was für die Vorsitzende mindestens ebenso wichtig ist: "Der Gedanke der Stiftung muss sich noch viel mehr in den Köpfen festsetzen, dann kommt das andere fast von allein."

Heidi Kohlmeyer hat in den vergangenen sechs Jahren sich wiederholende Erfahrungen gemacht: "Bei zurückhaltenden Kommentaren der Stiftung gegenüber sage ich immer: ‘Wir möchten, dass auch in 50 Jahren in den Rotenburger Kirchen noch Gottesdienste gefeiert werden.’"

Die zupackende Frau, neben sich noch acht ehrenamtliche Mitglieder des Stiftungsrates, muss, wenn es um das Werben von Spendengeldern geht, stets auch andere Fragen ertragen: "Wieso, die Kirche nimmt doch Kirchensteuer – warum habt ihr denn noch eine Stiftung?" Diese kritischen Frager bekommen von Heidi Kohlmeyer zu hören: "Die Einnahmen aus den Kirchensteuern sind rückläufig. Uns als Stiftung geht es jedoch darum, Projekte vor Ort zu fördern, die sonst brach liegen würden. Ich denke dabei an die Förderung der Kindergärten, die Kirchenmusik und als ganz großes Ziel später die Finanzierung einer halben Pastorenstelle."

Stiftungen – ein finanzielles Muster, um wichtige Projekte zu realisieren – gibt es nicht nur in den drei Rotenburger Kirchengemeinden, sondern in vielen Bereichen der Evangelischen Landeskirche. Hartnäckigkeit und Fantasie müssen sich dabei die Hand geben. Die Rotenburger haben in dem quirligen Pastor Matthias Richter als Fundraiser eine ideale Unterstützung gefunden. Er gibt Tipps, zum Beispiel, dass die Organisation ein Logo braucht, um sich immer mehr einzuprägen. Er ist dabei, wenn sich die Stiftung in diesem Jahr zum ersten Mal in einer gelungenen Broschüre vorstellt und sagt, was bisher erreicht wurde und welche Ziele noch angesteuert werden sollen.

Dazu gehört für die Zeit vom 1. Juli 2013 bis zum 30. Juni 2015 die Bonifizierungsaktion der Landeskirche. Für jeden gestifteten Euro zahlt Hannover 33 Cent dazu. Heidi Kohlmeyer träumt von diesem idealen Ergebnis: "Wenn wir in den kommenden zwei Jahren 120 000 Euro an Zustiftungen erhalten – das ist die Höchstsumme, die die Landeskirche aussetzt –, dann bekommen wir 40 000 Euro als Bonifizierung dazu. "

Einen ganzen Katalog von Veranstaltungen hat sich die Stiftung einfallen lassen, um die Euros fließen zu lassen. Dazu gehört unter anderem ab September dieses Jahres die Sparschweinaktion. Kostenlose Plastiksparschweine können dann aus Kirchen mitgenommen und später zurück gegeben werden.

Im Herbst 2013 und 2014 steht außerdem jeweils unter dem Titel " 33-Cent-Konzert" ein Stiftungskonzert an. Erneut werden vor den Kirchen Eichenstelen aufgestellt. Jeder, der einen Betrag von 500 Euro und mehr stiftet, kann sich dort nennen lassen. Zum Valentinstag wird eine Aktion vorbereitet, ebenso ist ein Sonnenblumenfest geplant. Vorgesehen ist außerdem eine große Lauf-Veranstaltung für alle Generationen unter dem Motto "Kirche in Bewegung".

Während die Daten der jeweiligen Veranstaltungen noch veröffentlicht werden, ist das Stiftungskonto ständig geöffnet: Sparkasse Rotenburg-Bremervörde, BLZ: 241 512 35, Konto: 25 99 6000, Stichwort "Zustiftung". Eine Zuwendungsbestätigung gibt es unaufgefordert. · bn

 

 

Stiftung Kirche lädt zum "33-Cent-Konzert"

Rotenburger Kreiszeitung 20.06.2013

Am 1. September in der Stadtkirche

ROTENBURG • Die Stiftung "Kirche für Rotenburg" lädt zum mittlerweile achten Stiftungskonzert, das am Sonntag, 1. September, um 19 Uhr in der Stadtkirche beginnt - und unter einem ganz besonderen Motto steht: "33-Cent-Konzert". Was es damit auf sich hat, erläuterten die stellvertretende Stiftungsvorsitzende Dorothee Clüver sowie Kantor Karl-Heinz Voßmeier und die beiden musikalisch involvierten Mitstreiter Stephan Orth und Roland Dransfeld.

Die durch die Eintrittsgelder mögliche Erhöhung des Kapitalstocks der Stiftung wird von der Landeskirche bonifiziert, das heißt, um ein Drittel - oder eben 33 Cent je Euro - aufgestockt. Dienstagabend saß das Quartett in den Dransfeldschen " Drumstudies" am Nagelschmiedsweg. "Wir komponieren das Programm", betonte Karl-Heinz Voßmeier - ein Programm, das durch seine Vielfalt· "von Bach und Schubert über Samba bis hin zu afrikanischen Trommeln" besteche. Und das Schöne daran: "Alle Akteure haben eine musikalische Beziehung zu Rotenburg."

Zum Gelingen des achten Stiftungskonzertes beitragen wollen der Gospelchor "Zu Viert" unter Leitung von Stephan Orth, die StadtKantorei unter dem Dirigat von Karl-Heinz Voßmeier und die "Drumstudies", die Ronald Dransfeld mobilisiert. Henrik Pröhl wird sich auf kurze Zwischenmoderationen beschränken. Der Vorverkauf (Karten für 25 beziehungsweise zehn Euro) beginnt bereits am Montag in der Buchhandlung Müller an der Goethestraße. • sf